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Freitag, 27. Februar 2009

Zitat von Theodoros Kolokotronis






"Lieber Gott beschütze mich vor meinen Freunden, denn meine Feinde kenne ich"









(Kolokotronis, Theodoros, griechischer Freiheitskämpfer, genannt der Alte von Morẹa, * Ramavuni (Messenien) 15. 4. 1770, † Athen 15. 2. 1843.)

Montag, 9. Februar 2009

„Republika Makedonija“ - Von Hitler zu Tito

Das Territorium der „Former Yugoslav Republik of Macedonia“ (FYROM) besteht aus slawischen und albanischen Gebieten, die im Rahmen Jugoslawiens
bis 1944 für südserbisch gehalten, überwiegend von einer pro-bulgarischen Minderheit bewohnt und „Vardarska Banovina“ offiziell genannt wurden.
Von „Mazedonien“ war im Rahmen Jugoslawiens bis 1944 keine Rede, eher Angst herrschte dort bei diesem Wort wegen der Ansprüche eines anderen Nachbars, Bulgarien, der auf dem Standpunkt stand, Jugoslawien hat die allerwenigsten Berechtigungstitel, dieses Gebiet zu besitzen.
Gut bekannt in der historischen Forschung ist, dass die panslawistische Propaganda, der großbulgarische Expansionismus und die kommunistische Internationale verschiedene Ideen im Laufe des 20. Jahrhunderts zur Gründung eines Staates mit dem Namen „Mazedonien“ auf der Balkan-Halbinsel geboren haben, welche allerdings nicht so weit gediehen sind, dass man mit der Realisierung des Planes beginnen konnte.

Viel weniger bekannt ist aber, dass der erste, der offiziell in den Gebieten Jugoslawiens, wo heute FYROM steht, einen Staat mit dem Namen „Mazedonien“ ausrufen wollte und ganz konkrete Schritte in diese Richtung getan hat, Adolf Hitler war. Dies ist erfolgt, bevor Josip Broz Tito die Macht in Jugoslawien an sich reißen konnte und parallel zu seinen eigenen Bemühungen zu diesem Zweck (Versammlung von
Titofreundlichen und anderen Partisanen am 02.08.1944).
Konkret: Anfang September 1944 befand sich Hitler in einer aus militärischer Sicht extrem komplizierten Lage. Er musste seine Besatzungsarmee aus Griechenland zurückziehen und sah sich von seinen treuesten Verbündeten auf dem Balkan, den Bulgaren, denen er Teile Griechenlands und Jugoslawiens überlassen hatte, allein gelassen. Die Bulgaren waren, um ihre Haut zu retten, dabei, eine spektakuläre Pirouette zu vollziehen, und haben tatsächlich am 08.09.1944 die Front gewechselt und dem Deutsche Reich den Krieg erklärt. Genau zu diesem Zeitpunkt hat Hitler den „Führerbefehl“ erlassen, einen neuen Staat in Süd-Jugoslawien als deutsches Protektorat namens „Mazedonien“ zu gründen.

Die deutsche historische Forschung hat herausgefunden, dass dieser Befehl innerhalb der ersten drei Tagen des Septembers 1944 ergangen sein muss. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ein schriftliches Dokument mit der Unterschrift Hitlers in den deutschen Archiven noch nicht gefunden worden ist, was angesichts der Vorliebe des Führers für das Mündliche nicht verwunderlich ist, aber die Forscher halten dieses Ereignis auf Grund anderer schriftlicher Dokumente und der nachfolgenden Handlungen für absolut sicher. Der Zweck dieses Führerbefehls war, den Abzug der deutschen Streitkräfte aus Griechenland und dem West-Balkan sicherzustellen.
Wäre der Plan damals mit Erfolg gekrönt worden, hätte wahrscheinlich dieser neue Staat seine eigene Armee als Hilfstruppe der deutschen gehabt, und keiner kann ausschließen, dass sein Territorium nicht auch auf griechisches Gebiet erstreckt worden wäre.
Als „Staatspräsident“ des auszubrütenden neuen Staates war von Hitler der historische Anführer der „Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation“
(IMRO) erwählt worden, Ivan Michajlov, bekannt auch unter seinem Kriegsnamen Radko Dejanow. Unter dem Namen IMRO firmierten die berüchtigten bulgarischen Kommitatzi, welche mal einen direkten Anschluss
„Mazedoniens“ an Bulgarien, mal einen „zweiten bulgarischen Staat“ auf dem Balkan anstrebten. Ivan Michajlov tendierte eher zu der zweiten Variante.
Die Selbstdefinition dieses Anführers, der 1928 die absolute Macht der IMRO an sich gerissen hat, indem er den vorigen starken Mann der Organisation A. Protogerov ermordete, war bis zum Ende seines Lebens: „Ich bin ein Bulgare
aus Mazedonien“. Um seine Pläne zu realisieren, war er schon lange Mitarbeiter Mussolinis und seit 1939 kooperierte er mit Hitler.

Die raschen militärischen Entwicklungen auf dem Balkan und die sich für die Deutschen extrem verschlechternden Bedingungen haben schließlich Hitler 1944 nicht die nötige Zeit und die Mittel zur Proklamierung jenes „faschistischen Mazedoniens“ gegeben, die deutsche Armee verließ
Griechenland auch ohne seine Hilfe. Es bleibt dennoch der erste offizielle
Versuch in der Geschichte, einen Staat „Mazedonien“ in den Gebieten der
heutigen FYROM zu gründen.

Tito löste Hitler in diesem Staffellauf ab und gründete das „kommunistische Mazedonien“ im Rahmen der föderativen Volksrepublik Jugoslawien, als Vehikel seiner expansionistischer Pläne gegen Griechenland und Bulgarien nach 1945. Aber diese Geschichte ist gut bekannt und braucht hier nicht wiederholt zu werden.

In FYROM erklärte die offizielle Politik und Geschichtsschreibung zwar den 02.08.1944 zum Geburtstag ihres Staates („zweites Ilinden“), gelegentlich feiert man aber auch die historischen Ereignisse von September 1944: „Auch Hitler hatte die mazedonische Nation anerkannt“ war das Titelblatt der politischen Zeitschrift „Makedonsko sonse“ 2001!
(Weitere historische Informationen darüber s. u.a. bei Stefan Troebst, Das makedonische Jahrhundert, R. Oldenbourg Verlag, München 2007, einem Verfasser, der alles andere als Verdächtig ist, griechischfreundliche Positionen zu vertreten).

Kostas Dimakopoulos, Jurist und Politologe

Donnerstag, 6. November 2008

Der makedonische Namensknoten

von Kostas Dimakopoulos
Die „makedonische Frage“ auf dem Balkan - heute





von der gedruckte Ausgabe der Zeitschrift Exantas Heft 7

Freitag, 24. Oktober 2008

Geheime Dokumente Jugoslawiens und Bulgariens in einem Buch der Gesellschaft für Mazedonische Studien

24. Oktober 2008 (11:17)

Das Mazedonische in fremden Archiven - geheime Dokumente Jugoslawiens und Bulgariens 1950 - 1967 "ist der Titel der gemeinsamen wissenschaftlichen Studie die herausgegeben wurde von der Gesellschaft für Mazedonische Studien.

Wie bereits im Vorwort des Buches durch den Präsidenten der Gesellschaft für Mazedonische Studien, Journalist Mertzos Nikos, die geheimen Unterlagen weisen nach, dass die griechische Regierung mit langfristiger Konsequenz und Kontinuität sich eingesetzt hat für die Verteidigung von Mazedonien, während Skopje die Rückkehr der Flüchtlinge ins griechische Mazedonien verboten hat.

Die Studie wurde abgeschlossen unter der Leitung von Professor für Moderne Geschichte an der Aristoteles-Universität Thessaloniki Giannis Koliopoulou, während die Urheber des Projekts der Assistent Professor Spyros Sfetas und der Historiker Kostas Katsanos sind.

Vom besonderen Interesse sind die Artikel von den Jugoslawischen Archiven, die in großen maßen Licht auf das diplomatische Tauziehen wirft, daß in das Jahrzehnt 1950/60 stattgefunden hat zwischen der griechischen und der jugoslawischen Diplomatie
auf die "Mazedonische Frage".

Ein Stereotyp ist von dieser Studie zerstört worden, ist die Meinung die sowohl in der griechischen als auch in der jugoslawischen Seite herrscht, daß die «Ägäer» also die Flüchtlinge die von dem griechischen Mazedonien stammen und sich in Skopje niedergelassen haben nach den Ende des Bürgerkriegs, wurden eine kompakte Gruppe.
Jedoch wird in einem vertraulichen Bericht das 1951 verfasst wurde enthüllt, daß die Gruppe der Flüchtlinge der damaligen «Demokratischen Republik Mazedonien» der heutigen FYROM, sich nach sechs Wellen bildete. Die erste Welle war im Zeitraum 1941/44, die Region damals war unter bulgarische Besatzung und diese Flüchtlinge liessen sich in der Region Monastiriou nieder. Die zweite Flüchtlingswelle fand Mitte 1944 und Anfang 1945 statt und es handelte sich um Rebellen der Bataillon Gkotsi und Pegiof, aber auch von Ausreißern die von der Mitte des «weißen Terrors» im laufe des Jahres 1945 entkommen sind. Die dritte Welle der Flüchtlinge zog in die «Demokratische Republik Mazedonien» Ende 1946 und es waren Leute die sich in Bulgarien niedergelassen hatten während der griechischen Besatzung aber auch Leute die mit den bulgarischen Behörden während der griechischen Besatzung zusammengearbeitet haben.
Die vierte Welle ging die Flüchtlinge an die sich in der «Demokratischen Republik Mazedonien» niedergelassen hatten in den Jahren 1947 und 1948 aufgrund des Bürgerkrieges in Griechenland. In der fünften Welle der Flüchtlinge ordneten sich die «mazedonischer Herkunft Soldaten der DAG Demokratischen Armee Griechenlands» zu, die nicht mit der Taktik der griechischen Kommunistischen Partei KKE und den Angriff des Kominform in Jugoslawien waren, und zogen aus aus Griechenland in den Zweijahreszeitraum 1948-1949. Letztlich die letzte Welle der Flüchtlinge betraf die Militanten der DAG Demokratischen Armee Griechenlands, die in die «Demokratische Republik Mazedonien» flohen nach dem Sieg der Regierungtruppen. Laut den Zahlen des Berichts
sind von 1941 bis Anfang 1944 nach Jugoslawien 500 Menschen geflohen, 4000 Menschen in dem Zeitraum der restlichen Monaten von 1944, 5000 Menschen im Jahre 1945, 8000 im Jahre 1946, 6000 im Jahre 1947, 3000 im Jahre 1948, 2000 im Jahre 1949,
80 Menschen 1950 und 15 im Jahre 1951. Ein weiterer Bericht aus dem Jahr 1952 meldet das in Jugoslawien sich derzeit 25000 Ägäer befinden. Sie haben sich hauptsächlich in der «Demokratischen Republik Mazedonien» niedergelassen.

Seit Ende 1950, als es eine Normalisierung der griechisch-jugoslawischen Beziehungen gab, nach dem Bruch Tito-Stalin, viele Flüchtlinge die sich in Skopje niedergelassen hatten, verlangten ihre Rückkehr nach Griechenland.
Während die griechischen Konsulate mit der Ausstellung von Reisepässen übergegangen sind, und die Parteien Anträge an den jugoslawischen Behörden vorlegten für die Gewährung von Visa um das Land verlassen zu können, hinderte die Regierung von Skopje in jeder Form die Erfüllung dieser Anforderung. Es ergibt sich sogar aus einem Protest des griechischen Botschafters in Belgrad an das jugoslawische Außenministerium, die Regierung von Skopje hat nicht nur die Rückkehr der Flüchtlinge nach Griechenland behindert sondern hat sogar, zumindest in einem Fall, die Festnahme eines namentlich genannten Bürgers veranlasst der gefoltert wurde weil er das griechische Konsulat in Skopje besucht hat.

Als Antwort auf dieser und anderer Maßnahmen, hat die zuständige Abteilung des jugoslawischen Außenministeriums es so erklärt: «Die Genossen der Regierung der «Demokratischen Republik Mazedonien» betrachten diese Entwicklung als störend, und finden das sie nicht dazu verpflichtet waren die Erteilung von Visa an Personen zu geben die unter dem Schutz der ehemaligen jugoslawischen Regierung und deren Gesetze sich befanden, auch in Fällen die die Antragsteller den Wunsch zur Rückführung äußerten»!!

Das Buch hat 192 Seiten und wird von der Ausgabe MILITOS veröffentlicht.

Übersetzung-Quelle http://omogeneia.ana-mpa.gr/press.php?id=4111

Dienstag, 29. Juli 2008

Athen und Rom erhöhen Druck auf London wegen Parthenon-Frieses

Griechenland und Italien setzen Grossbritannien wegen des Parthenon-Frieses unter Druck: Im halbfertigen neuen Akropolis-Museum in Athen werden ab Herbst antike Kulturschätze ausgestellt, die Museen aus aller Welt zurückgegeben haben.

hier weiterlesen

Quelle: Cash.ch

Donnerstag, 17. Juli 2008

Carsten Müller - DIE ROLLE DER BUNDESREGIERUNG BEI DER ANERKENNUNG ...

DIE ROLLE DER BUNDESREGIERUNG BEI DER ANERKENNUNG KROATIENS
UND ANDERER TEILSTAATEN NACH DEM ZERFALL JUGOSLAWIENS



....Warum erntete sie teils harsche Medienkritik und teils große Zustimmung, und warum werden die Entscheidungen von damals heute noch von den einen als große Leistung und von den anderen als großer Fehler angesehen?
Fragen, die das Thema der Rolle Deutschlands bei der Anerkennung Kroatiens und anderer Teilstaaten nach dem Zerfall Jugoslawiens interessant machen....

Vorgeschichte – Neue Nationalstaaten entstehen in Jugoslawien

Demonstranten gegen passive Regierung

Erste Kontroversen in der deutschen Politik

Genschers verstärkte Bemühungen

Kniefall vor Genscher und Rückzieher vor Mitterand

Wiederaufnahme des Engagements

„Eine diplomatische Bombe“

Rückendeckung und Kritik
...
In einem Brief an Genscher forderte er am 15. Dezember, Bonn solle sich nicht auf unkontrollierte Prozesse der Anerkennung einlassen. Vorausgegangen war die Bitte Mazedoniens und Bosnien-Herzegowinas, sich gegen die Anerkennung einzusetzen, da sie eine Ausweitung des Krieges auf ihre Republiken fürchteten...

Die Spitzenpartie des Hans-Dietrich Genscher

Reaktionen auf das politische Handeln der Bundesregierung


Weltweite Skepsis nach dem Präzedenzfall

Kritik auch in den deutschen Medien

Führungsrolle für Deutschland?

Kroaten im Wechselbad der Gefühle


Europa, die Bundesregierung und die übrigen Teilstaaten

Kroatien und Deutschland heute

Reflexion und Bewertung


Quelle: Excil-Club

Dienstag, 15. Juli 2008

Patriotismus auf Heller und Pfennig

Mazedonien verpflichtet die Geschäfte, über Verkauf heimischer Produkte Buch zu führen
Von Slobodanka Jovanovska Brüssel. Mazedoniens Regierung will die Vaterlandsliebe der heimischen Verbraucher messen. Seit vergangener Woche muss in Supermärkten und Geschäften auf den Belegen registriert werden, wie viel Geld in heimische Produkte geflossen ist.
Die Verpflichtung der Geschäftswelt ist Teil der Kampagne "Kauft Waren aus Mazedonien". Deren erster Schritt war die Kennzeichnung heimischer Ware.

Nun müssen alle Einzelhändler und Geschäftsleute eine spezielle Software anwenden. "Die neue Software wird unsere Vaterlandsliebe messen", spottet die Presse, "so groß wie die Beträge sind, die wir für mazedonische Produkte ausgeben, so groß ist unsere Liebe für unser Land."


Die Regierung verteidigt den Vorstoß mit dem Argument, es gehe nicht allein darum, das Bewusstsein für Waren aus dem Zwei-Millionen-Balkanland zu schärfen, sondern auch zu überprüfen, ob die Produkte wettbewerbsfähig seien. Die Kosten für das Programm zur Förderung des Nationalstolzes, wie es Kritiker nennen, werden auf sechs Millionen Euro geschätzt, weil die Installation der Software einen Aufwand zwischen 50 und 200 Euro bedeutet.

Seit Griechenland den Nato-Beitritt Mazedoniens wegen des Streits um den Landesnamen blockiert, steigt der Verkauf von Beruhigungsmitteln, was als Zeichen für Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit gewertet wird. In diesem Zusammenhang werden hinter der Kampagne für heimische Produkte nicht allein wirtschaftliche, sondern auch politische Motive vermutet.

Die Regierung erklärt, ihr Vorstoß stehe weder in Konflikt mit den Regeln des Wettbewerbs noch mit EU-Recht. Schließlich gehe es nur um Informationen, der Kunde habe nach wie vor freie Wahl.

Die Verpflichtung, die Software anzuwenden, gilt übrigens auch für Geschäfte, die überhaupt keine mazedonischen Waren anbieten - wie Autohändler. Sie müssen trotzdem eine Nullmeldung machen, weil sonst die Sorge besteht, andere Händler würden bewusst auf den Verkauf von heimischer Ware verzichten, um sich die Software-Umrüstung zu ersparen.


Quelle: OSTTHÜRINGER Zeitung - 13.07.2008

Entführt oder gerettet? - Ein vergessenes Kapitel europäischer Geschichte


In den Jahren 1946 bis 1949, während des Bürgerkrieges zwischen griechischer Volksfront und der konservativen griechischen Regierung, wurden - auf Befehl der Kommunistischen Partei - 28.000 Kinder im Alter zwischen drei und vierzehn Jahren aus ihren Dörfern geholt und in die sozialistischen Länder Osteuropas gebracht. Dort, so hieß es, weit weg von den Gewalttätigkeiten des Krieges, würden sie gut versorgt, bis sie sicher nach Hause zurückkehren können. Die Kinder verließen meist im Schutz der Nacht ihre Dörfer und wanderten, von Partisanen begleitet, stunden- oder nächtelang über die Berge nach Albanien und Jugoslawien.

"Mein Vater schickte jemand mit einer Nachricht für meine Mutter, dass sie uns drei Kinder der Gruppe mitgeben soll, die weggeschickt wird. Wir gingen also mit Vaters Willen und mit dem Einverständnis unserer Mutter. Uns wurde gesagt, wir würden nach Jugoslawien gebracht, für ein, zwei Monate, dann könnten wir wieder nach Hause gehen", erinnert sich Dr. Tàkis Bàtsios im Gespräch mit Margot Overath. Für Panagiotis Gekas, der nach Ungarn gebracht wurde, war es ein "Herausreißen, es war etwas, das ich sehr lange nicht verkraften konnte.

Gewalt im Spiel
Waren die Kinder wirklich nur in Sicherheit gebracht worden oder war die Aktion der KP Griechenlands ein krimineller Akt von vieltausendfacher Kindesentführung? Der Streit darüber hält bis heute an. Aussagen, wie die von Eleftherios Geidezis, bestätigen den Verdacht, dass nicht Freiwilligkeit sondern Gewalt im Spiel war.

"Gehört hatte ich, dass Kinder entführt werden. Aber in unserem Dorf ist so was noch nie passiert. Doch an dem Tag ist es passiert. Ich erinnere mich ziemlich genau. Es war ein Sonntag. Gegen ein Uhr. Ich habe die Kälber da zur Tränke gebracht. Und da kamen fünf Mann auf mich zu. Komm mal her, hat er gesagt und die Waffe entsichert. Ich hab gesagt, nein, ich komme nicht. Komm mal her, hat er gesagt. Und da hat er die Waffe auf mich gehalten. Und dann kamen zwei, die hinter ihm waren. Und haben an der rechten und linken Hand mir so Lederriemen angebunden. Und dann ungefähr nach zwei Stunden, kam ich an ein Lager, und da traf ich die anderen Kinder vom Dorf. Es waren ungefähr 18, 20 Kinder. Und auch ältere dabei. Die erste Angst war wegen dem Vieh. Kälber, Kühe. Was macht meine Familie Ohne die Tiere? Denn ohne Tiere kann kein Bauer leben, ja? Zu mir bin ich erst gekommen in Bulgarien. Nach dieser Entführung konnte ich nur hassen. Ich konnte die nur noch hassen."
Kein offizieller Grund
Offiziell unbekannt ist auch, warum man die Kinder aus den Dörfern holte. Da sie auf die sozialistischen Staaten Osteuropas verteilt wurden, wird angenommen, dass sie zu Partisanen erzogen werden sollten.

So schreibt ein Mädchen, das ins ungarische Károlyi-Schloss in Fehérvárcsurgó gebracht wurde in einem Brief an die Lehrerin: "Seit ich ganz klein war, war mein Leben traurig und schwer. Zur Schule bin ich bis zur dritten Klasse gegangen. Mein Vater war weit weg im Gefängnis, ich fehlte oft in der Schule, weil ich meiner Mutter helfen musste. Die griechische Kommunistische Partei hat unser schweres Leben gesehen, deshalb haben sie uns in die volksdemokratischen Länder gebracht. Ich denke nur daran, dass ich ein guter Schüler werde und dann meinem Volk dienen kann." (Fehérvárcsurgó 8.2.52, Estélla Dèmes, achte Klasse)
Rückholungen
Bis 1952 waren 12.000 Rückführungsanträge von Eltern, die ihre Kinder suchten, bei der griechischen Regierung eingegangen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erließ eine Resolution und das Internationale Rote Kreuz wurde mit der Rückführung beauftragt, doch die Herausforderungen, denen sich das IRK gegenüber sah, stellten sich praktisch als unüberwindlich dar. Die jüngsten Kinder kannten ihre Namen oder die Namen ihrer Dörfer nicht genau. Oder Kinder verwendeten die griechische Form ihres Namens, während sie unter der mazedonischen Form registriert worden waren.

Der Versuch scheiterte aber auch, weil sehr viele ehemalige Kinder nicht zurück wollten. Sie widersetzten sich einfach den Wünschen der Eltern. Die Mädchen wussten, dass sie frühe Verheiratung und ein schweres Leben in Armut auf dem Land erwartete. Ihre Ausbildung, die sie mittlerweile erhalten hatten, wäre wertlos gewesen.

Für die Jungen gab es keine akzeptable Arbeit. Bis 1952 waren bereits weniger als 600 Kinder aus Jugoslawien repatriiert worden, bis zum Ende der 1950er Jahre kamen 5.000 weitere Kinder nach Griechenland zurück. Man ließ sie ungern gehen. Ob Ungarn, Polen, die Sowjetunion oder die DDR: Alle Exilländer bewachten argwöhnisch "ihre Griechen."
Ungeliebte Heimkehr
Panagiotis Gekas wurde zuerst nach Ungarn, dann in die DDR gebracht. Erst 1956 hat er seine Eltern wiedergesehen - ohne mit ihnen über die lange Trennung sprechen zu können: "Meine Mutter ermahnte mich, den Vater nicht zu sehr zu ärgern in dieser Hinsicht, er wollte davon nichts wissen. Und dann traute man sich nicht mal zu fragen danach." Er kehrte in die DDR zurück, wurde Lehrer und schrieb ein Buch über seine Erfahrungen.

"Jetzt ist es mir egal, wo ich lebe", erzählt er. "Ich bedaure trotzdem, dass ich nicht in Griechenland bleiben konnte. Aber vielleicht wäre ich ein schlechter Hirte geworden und wäre dann irgendwie nach Australien ausgewandert oder nach Belgien Ich weiß nicht wohin. Aber ich wäre freiwillig ausgewandert, freiwillig! Und nicht von irgendjemanden gezwungenermaßen oder so. Das ist es."

Text: Eva Roither
Quelle: ORF1

Hör-Tipp
Hörbilder, Samstag, 12. Juli 2008, 9:05 Uhr

Mehr dazu in oe1.ORF.at

Buchtipp
Panagiotis Gekas, "Der Kirschbaum auf dem Berge. Autobiographische Skizzen. Griechischer Bürgerkrieg 1946-1949, Selbstverlag

Link
Margot Overath - Entführt oder geret

Samstag, 12. Juli 2008

Kyrillos und Methodios (Cyrill und Methodius)

Die Vardarier (Pseudomazedonier) propagandieren mit der Behauptung, dass Kyrillos und Methodios Slawen waren. Komisch, dass die als möchtegern Mazedonier, Kyrillos und Methodios als Slawen anerkennen, obwohl die selber nichts mit den Namen "Slawen" zu tun haben wollen, denn wie gesagt behaupten die sich als Mazedonier.

Das ist leider die Armut die dieses Land besitzen. Statt sich mit wesentliche Dinge zu befassen, wollen die erstmal alles was die Menschheit erschaffen hat zu deren Günsten ändern und dann sich um die Arbeitslosigkeit und Korruption im Landesinneren zu kümmern.

Die behaupten des sogar vor dem Papst im Vatikan, wie lächerlich ist das! Wenn es nach denen geht, soll sich vielleicht später sogar der Vatikan als slawische Minderheit in Italien durchsetzen. Wer weiss?

Ich glaube nicht, dass die soooo! dumm sind, sondern sie geniessen die Rückendeckung Dritter.

Die zweifeln zuletzt noch dass wir Menschen sind!

Hier einige deutsche Quellen um sicherzustellen dass die mit deren _Behauptungen, sogar die deutsche Bildung in Frage stellen.

Kyrillos und Methodios (wissen.de)


griechisches Bruderpaar aus Saloniki, Heilige: Kyrill(os), Cyrill(us), eigentlich Konstantin, * 826/27, 14. 2. 869 Rom; Method(ios), * um 815, 6. 4. 885 Velehrad; ihre Bedeutung liegt darin, dass sie den slawischen Völkern durch Übersetzungen aus dem Griechischen eine eigene slawische Literatur schufen und die Organisation der Kirche im Großmährischen Reich durchführten; daher die Bezeichnung „Slawenlehrer“. Ihr Wirken geriet in die Spannung zwischen Rom und Byzanz um den Einfluss auf dem Balkan (Gefangenschaft des Methodios). 1980 wurden Kyrillos und Methodios zu Patronen Europas erklärt. - Fest: 14. 2.


Kyrillos und Methodios (Brockhaus-Suche.de)

Kyrillos und Methodios, Apostel der Slawen, griechische Brüder aus Thessalonike (Saloniki): Kyrillos, eigentlich Konstantinos, Geistlicher ...


Slawische Sprachen (MSN Encarta)

Slawische Sprachen, Sprachzweig der indogermanischen Sprachfamilie (siehe indogermanische Sprachen). Heute werden slawische Sprachen von mehr als 250 Millionen Menschen in Ost- und Mitteleuropa, in großen Teilen des Balkan und in Nordasien gesprochen. Das Slawische weist gemeinsame Züge mit den baltischen Sprachen auf, so dass gelegentlich beide Gruppen zur baltisch-slawischen Sprachgemeinschaft zusammengefasst werden. Die slawischen Sprachen werden in drei Gruppen eingeteilt: Ostslawisch mit Russisch, Ukrainisch und Weißrussisch. Südslawisch mit einer östlichen Gruppe (Bulgarisch und Mazedonisch) und einer westlichen Gruppe (Serbokroatisch und Slowenisch). Westslawisch mit der tschechoslowakischen Gruppe (Tschechisch, Slowakisch und weitere Dialekte wie Böhmisch und Moravisch), der lechischen Gruppe (Polnisch und die kaschubischen Dialekte) und der sorbischen Gruppe (früher lausitzische oder wendische Sprachen) mit Ober- und Niedersorbisch.

Einige moderne slawische Sprachen (Tschechisch, Slowakisch, Slowenisch und Polnisch) werden im lateinischen Alphabet verschriftlicht. Die Sprecher dieser Sprachen sind hauptsächlich Katholiken. Andere slawische Sprachen (Russisch, Ukrainisch, Weißrussisch, Mazedonisch und Bulgarisch) verwenden aufgrund des Einflusses der orthodoxen Kirche Formen des kyrillischen Alphabets. Das Serbokroatische existiert in zwei Ausprägungen: Serbisch ist die von den orthodoxen Serben in kyrillischen Buchstaben geschriebene, Kroatisch die von den katholischen Kroaten in lateinischen Buchstaben geschriebene Sprache. Die Entwicklung des kyrillischen Alphabets, einer Übernahme des griechischen Alphabets, wird dem heiligen Kyrillos zugeschrieben, einem griechischen Missionar. Es ist mit der glagolitischen Schrift verwandt, die von Kyrillos und Methodius geschaffen wurde, um das Neue Testament in die Sprache des slawischen Volkes zu übersetzen, das im 9. Jahrhundert christianisiert wurde. Die in dieser Schrift erfasste Sprache wird als Altslawisch oder Altkirchenslawisch bezeichnet und in der Liturgie verwendet. Über lange Strecken des Mittelalters war Altkirchenslawisch die Sprache der kirchlichen Schriften sowie offizieller und diplomatischer Dokumente. Man nimmt an, daß sich im 9. Jahrhundert die einzelnen Sprachen noch nicht herausgebildet hatten, sondern das so genannte Gemeinslawische verwendet wurde, eine Zwischenstufe zwischen dem Protoslawischen und den heute verbreiteten Einzelsprachen.


Solche behauptungen könnten wir massenweise vorlegen, trotzdem versuchen die Vardarier (Pseudomazedoner) die Wahrheit zu läugnen. Vielleicht steckt was anderes dahinter.

Makedonien ( wissen.de )




Kernlandschaft der Balkanhalbinsel, wird im Osten und Nordosten vom Ägäischen Meer und den Flüssen Nestos und Struma begrenzt, reicht im Norden bis zum Einzugsgebiet des Vardar, im Westen bis zu den albanischen Randgebirgen; im Süden bilden die Bergmassive des Grammos und des Olymp die Grenze zu den mittelgriechischen Landschaften.
Geschichte:

© Bertelsmann Lexikon Verlag

Alexander III. (König von Makedonien)Aus der mittleren und späten Bronzezeit stammen abgeplattete Wohnhügel (Tumbas). Später kamen aus dem Norden Träger der Lausitzer und aus dem Süden der mykenischen Kultur. Ansässig waren wohl auch schon Illyrer, Thraker und Phryger. Mit der Ägäischen Wanderung um 1200 v. Chr. drangen griechische Makedonen aus dem nördlichen Thessalien nach Makedonien ein. Mindestens seit Anfang des 7. Jahrhunderts v. Chr. stand Makedonien unter dem Königtum der Argeaden. Autonome Städte gab es außer den griechischen Kolonien an der Küste nicht. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. wurde Makedonien vielfach in die Kämpfe der griechischen Stadtstaaten untereinander hineingezogen. Durch Zwistigkeiten begünstigt, übernahm Philipp II. (359-336 v. Chr.) zunächst nur als Vertreter des unmündigen Königs die Herrschaft. Er schuf als Grundlage seiner Macht das neue makedonische Heer, erzwang die Führung des von ihm gegründeten allgriechischen Korinthischen Bunds und machte damit Makedonien zur führenden Macht der griechischen Welt. Sein Sohn Alexander der Große (336-323 v. Chr.) begründete ein kurzlebiges Weltreich (→ Hellenismus). In die Wirren der Diadochenkämpfe hineingerissen, erstarkte Makedonien erst wieder unter den Antigoniden. Der Konflikt mit Rom unter Philipp V. (221-179 v. Chr.) brachte es jedoch in den zwei Makedonischen Kriegen (215-205 v. Chr., 200-197 v. Chr.; römischer Sieg bei Kynoskephalai) um seine Vormachtstellung in Griechenland. Der 3. Makedonische Krieg (171-168 v. Chr.) entriss dem letzten Antigoniden Perseus (179-168 v. Chr.) in der Entscheidungsschlacht bei Pydna 168 v. Chr. auch Makedonien selbst. Makedonien wurde in vier Staaten aufgeteilt und 148 v. Chr. römische Provinz. 395 n. Chr. wurde Makedonien Teil des Byzantinischen Reichs.
Seit dem 6. Jahrhundert war Makedonien vorwiegend slawisch besiedelt, wechselnd unter byzantinischer, bulgarischer und serbischer Herrschaft; seit 1371 bzw. 1389 türkisch; Erhebungen im 18. und 19. Jahrhundert gegen die türkische Herrschaft blieben ohne Erfolg, aber die Makedonische Frage wurde seit Ende des 19. Jahrhunderts ein ständiges Thema der internationalen Politik; Bulgaren, Griechen und Serben (neben der Türkei) stritten sich um den Besitz. Gegen diese Herrschaft richtete sich der Kampf der 1893 entstandenen IMRO (Innere Makedonische Revolutionäre Organisation). Im 1. Balkankrieg wurde Makedonien den Türken entrissen. Nach dem 2. Balkankrieg (1913) fiel Nordmakedonien an Serbien, während der Südteil von Griechenland vereinnahmt wurde. Bulgarien musste sich mit einem kleinen Gebiet im Osten begnügen. Auch nach dieser Aufteilung blieb die Makedonische Frage ein stetiger Krisenfaktor des politischen Geschehens auf dem Balkan.

PROVOCATIVE DISTORTION OF HISTORY AND EFFORT OF "BEAUTIFICATION OF PAIDOMAZOMA” IN PRINCETONRECOGNITION OF THE FYROM AS "MACEDONIA" FROM PROFESSOR WHO

English
Distortion of history and none-incriminatory attitude of persons in charge forpaidomazoma was attempted by academicians Riki Van Boeschoten from the....

Greek
ΠΡΟΚΛΗΤΙΚΗ ΔΙΑΣΤΡΕΒΛΩΣΗ ΤΗΣ ΙΣΤΟΡΙΑΣ ΚΑΙ ΠΡΟΣΠΑΘΕΙΑ «ΩΡΑΙΟΠΟΙΗΣΗΣ» ΤΟΥ ΠΑΙΔΟΜΑΖΩΜΑΤΟΣ ΣΤΟΝ ΑΚΑΔΗΜΑΪΚΟ ΧΩΡΟ ΤΟΥ ΠΡΙΝΣΤΟΝ
ΑΝΑΓΝΩΡΙΣΗ ΤΗΣ ΠΓΔΜ ΩΣ «ΜΑΚΕΔΟΝΙΑ» ΑΠΟ ΚΑΘΗΓΗΤΡΙΑ ΠΟΥ ΔΙΔΑΣΚΕΙ ΣΕ ΕΛΛΗΝΙΚΟ ΠΑΝΕΠΙΣΤΗΜΙΟ!!!....

MACEDONIA - Amazing 'HISTORY CHANNEL'

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Traum vom Großreich

...Als Mazedonien 1991 beim Auseinanderbrechen Jugoslawiens unabhängig wurde, war für Georgievski das Ziel der Eigenstaatlichkeit erreicht - zum Ärger des radikalen VMRO-Flügels. Extremisten träumen weiter von einem großmazedonischen Reich, verlangen die Vereinigung mit Bulgarien und haben Gebietsansprüche an die Nachbarstaaten Griechenland und Albanien....

(DER SPIEGEL 19/2001 vom 07.05.2001, Seite 175)
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